Englische Kammermusik des Barock in der St. Jodokuskirche
Am Samstag, dem 17.12.2011 um 20.30 Uhr findet in der St.Jodokuskirche Bielefeld, Klosterplatz ein besonderes Konzert statt:
Frank Oberschelp, Blockflöte, Veronika Skuplik, Barockvioline und Georg Gusia, Cembalo spielen ein Kammermusikprogramm mit englischer Barock-Musik. Im Mittelpunkt steht Henry Purcells „…winter comes slowly…“, eine Arie aus der Semi-Oper „The Fairy-Queen“. Umrahmt wird diese mit englischer Kammermusik von u.a. Dowland, Lawes und Purcell. Karten für das Konzert sind an der Abendkasse erhältlich ( 12 €/ 8 €). Weitere Infos unter: www.frank-oberschelp.de
Frank Oberschelp- Bockflöte
Nachdem er 1987 den ersten Preis beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ gewann, studierte er seit 1989 Blockflöte bei Heiko ter Schegget, Baldrick Deerenberg und Marion Verbruggen am Conservatorium Utrecht. Frank Oberschelp legte dort 1994 das Docerend- Musicusexamen und 1995 das Konzertexamen mit Auszeichnung ab. 1998 gewann er den Solowettbewerb des „Internationalen Blockflöten- symposions Calw“.
Frank Oberschelp konzertiert mit verschiedenen Ensembles in Deutschland und Europa. Sein Repertoire als Blockflötist umfasst Werke vom Mittelalter bis zur Moderne, sowie Irish Folk- und Jazzmusik. Mehrere CD-Produktionen dokumentieren sein künstlerisches Schaffen. Seit 1999 leitet er den Fachbereich Blockflöte an der Musik- und Kunstschule der Stadt Bielefeld.
Veronika Skuplik –Barockvioline
Studienorte waren die Folkwang Hochschule Essen und die Akademie für Alte Musik (jetzt Hochschule für Künste) Bremen und die Westfälische Wilhelms Universität Münster.
Veronika Skuplik spielt vornehmlich in solistisch besetzten Ensembles, darunter chelycus, Movimento, la dolcezza, l’Arpeggiata. Tourneen, Unterrichtstätigkeit und Aufnahmen führen Veronika Skuplik durch ganz Europa, Israel und in die USA.
Eine ihrer Vorlieben gilt dem Repertoire des 17. Jahrhunderts, das durch die Nähe zum Gesang, Affektreichtum und Experimentierfreude geprägt ist. Die sprechende und singende Art ihres Musizierens findet bei Mitspielern, Publikum und Kritik immer wieder lobende Anerkennung.
Georg Gusia –Cembalo
Georg Gusia studierte katholische Kirchenmusik an der Folkwang-Hochschule Essen bei Prof. Gisbert Schneider (1987 A-Examen, 1991 Konzert-Examen). Weitere Kurse in allen relevanten Bereichen der Orgelmusik, der Gregorianik und der Alten Musik folgten.
Seit 1989 ist er Kirchenmusiker an der katholischen Zentralpfarrei St. Jodokus in Bielefeld. Neben vielfältiger Organistentätigkeit sieht er einen weiteren Schwerpunkt seines musikalischen Wirkens in einer reichhaltigen Beschäftigung mit alter und neuer Chormusik. Bedeutend waren die großen Konzertreihen im Jahr 2000 mit dem Werk Johann Sebastian Bachs und im Jahr 2004 mit Konzerten zum weltlichen und gesamten geistlichen Schaffen Claudio Monteverdis.
Im Laufe der Beschäftigung mit der Musik von Claudio Monteverdi editierte er eine praktische Notenausgabe des geistlichen Werkes und eine Ausgabe des „L’Orfeo“.
Hinterlasse einen Kommentar